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Ringvorlesung im Wintersemester 2012/2013

Ringvorlesung 25 Jahre Bastille-Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts – Quo vadis Anwaltschaft

Die Bastille- Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die vor einem Vierteljahrhundert erlassen wurden, markieren den (zeitlichen) Ausgangspunkt für einen grundlegenden Wandel der Anwaltschaft in vielen Bereichen. Internationale Großkanzleien mit mehreren hundert oder gar tausend Berufsträgern waren vor 25 Jahren genauso unbekannt wie die vielfältigen Auswirkungen des EU-Rechts auf die Anwaltschaft. Das Gebührensystem ist vielfach durch Stundenhonorar ersetzt worden und in bestimmten Grenzen ist nun anwaltliches Erfolgshonorar möglich. Rechtsschutzversicherer versuchen die neuen Spielräume für sich zu nutzen. Gleichzeitig stößt globales anwaltliches Handeln an rechtliche Grenzen. Unklar ist z.B. in welchem Umfang wir das Anwaltsgeheimnis eines amerikanischen Anwalts in Deutschland schützen. Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover hat daher das Jubiläum zum Anlass genommen, in einer Ringvorlesung auf die Bastille-Entscheidungen und den Wandel, der sich in den letzten 25 Jahren vollzogen hat, zurückzublicken und gleichzeitig mögliche Entwicklungslinien für die Zukunft aufzuzeigen. Hochrangige Praktiker und Wissenschaftler tragen zu jeweils einem bestimmten Aspekt der Fragestellung „Qua vadis Anwaltschaft“ vor. Die Vorträge finden jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum 004,  Conti Campus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover statt.

Eine Übersicht über die Dozenten und deren Themen finden Sie hier.

Fotos aus den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.