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I. Die Wettbewerbsidee mobilisiert Kräfte

Der Soldan Moot setzt auf die Idee des Wettbewerbs. Am Ende des Soldan Moots stehen in vier Kategorien (Bester Klägerschriftsatz, Bester Beklagtenschriftsatz, Beste mündliche Leistung in der Vorrunde, Sieg im Finale) Gewinner fest. Hinzukommen zahlreiche Anerkennungen für nachfolgend Platzierte. Dabei werden die jeweiligen Gewinner ihren Universitäten zugerechnet. „Das Team der Universität X hat das Finale gewonnen.“ Der Wettbewerbsgedanke spornt nicht nur die Studierenden, sondern auch die Universitäten an, in dem Wettbewerb möglichst gut abzuschneiden.

II. Der Wettbewerb wirkt in die Breite

Durch den vorgelagerten Universitätsentscheid können sich sehr viele Studierende an dem Wettbewerb beteiligen. Die Universitäten haben ein Interesse an einer möglichst breiten Beteiligung, weil dies die Anzahl der teilnehmenden Teams am nationalen Endentscheid erhöht. Die Marke Soldan wird auf diese Weise einem breiten studentischen Publikum bekannt. Soldan wird zur festen Größe in der universitären Ausbildung sehr vieler Universitäten. Von den 44 deutschen juristischen Fakultäten beteiligten sich letztes Jahr 24 an dem Willem C. Vis Moot. Da der finanzielle Aufwand am Soldan Moot teilzunehmen deutlich geringer ist und die Sprachproblematik entfällt, geht das Potential deutlich über die 24 Fakultäten hinaus.

III. Der Wettbewerb benötigt Nachhaltigkeit

Letztes Jahr nahmen an dem Vis Moot in Wien 254 Universitäten aus 63 Ländern teil. Der Wettbewerb begann aber vor 20 Jahren mit 11 Universitäten aus 9 Ländern. Im darauffolgenden Jahr waren es 23 Universitäten aus 15 Ländern, wiederum ein Jahr später 38 Universitäten aus 19 Ländern und im vierten Jahr 48 Teams aus 19 Ländern. 10 Jahre nach Gründung des Wettbewerbs nahmen bereits 128 Universitäten aus 40 Ländern an dem Wettbewerb teil. Für den Hans Soldan Moot wird vergleichbares gelten. Es bedarf eines erfahrenen und professionellen Managements des Wettbewerbs über eine Anlaufzeit von 3 bis 5 Jahren, bis der Wettbewerb sein Potential in der Breitenwirkung voll entfalten kann.

IV. Der Sodan Moot steht für den Stiftungszweck par excellence

Der Soldan Moot steht für anwaltsorientierte Juristenausbildung in doppelter Weise. Zunächst lernen die Studierenden, einen Rechtsfall aus der Perspektive des Klägervertreters bzw. des Beklagtenvertreters darzustellen und zu argumentieren. Des Weiteren ermöglicht der Gegenstand des Soldan Moot, die Anwaltshaftung, den Studierenden auch das an den Universitäten bislang so gut wie nicht gelehrte Anwaltliche Berufsrecht zu vermitteln.
Durch den Soldan Moot wird auch dem vielbeklagten fehlenden Praxisbezug entgegengewirkt.

V. Der Soldan Moot schafft ein Bündnis

Der Soldan Moot soll von der Soldan Stiftung, dem Deutschen Anwaltverein, der Bundesrechtsanwaltskammer und dem Deutschen Juristen-Fakultätentag veranstaltet werden. Alle vier Partner stehen für unterschiedliche Positionen in der Juristenausbildung. Deren Bündnis wird auch als Signal verstanden. Zugleich wird den Studierenden die zentrale Rolle des Rechtsanwalts für den Rechtsstaat ins Bewusstsein gerufen.