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Studieninhalte der Rechtswissenschaften

Wie einleitend angedeutet, hat alles irgendwie mit Recht zu tun – daher bedarf es zunächst einer Systematisierung. Juristen ordnen dazu unterschiedliche Rechtsquellen drei großen Gebieten zu. Eine umfassendere Betrachtung des Rechts findet mit wirtschaftlichen, philosophischen und geschichtlichen Aspekten in den Grundlagen statt. Die Tabelle gibt einen ersten Überblick:

Zivilrecht: 

Das Zivilrecht regelt die Rechtsbeziehungen der Bürger*innen untereinander. Besonderes Merkmal ist die Entscheidungsfreiheit der/s Einzelnen.

Beispiel:

Kauf eines Buchs, § 433 BGB

Strafrecht: 

Mit dem Strafrecht ahndet der Staat unerwünschtes Verhalten.

Beispiel:

Erschleichen von Leistungen, § 265a StGB(umgangssprachlich: "Schwarzfahren")

Öffentliches Recht:

Das öffentliche Recht regelt das Handeln des Staates. Es ist gleichermaßen von Zwang und Daseinsvorsorge geprägt.

Beispiel:

Immatrikulation an der Universität, § 19 NHG

Grundlagen:

Der sichere Umgang mit Gesetzen erfordert philosophische, geschichtliche, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Kenntnisse.

Beispiel:

Aufarbeitung von "gesetzlichem Unrecht" im Dritten Reich einerseits und in der DDR andererseits

 

Wie sich das Studium konkret gliedert, erfahren Sie auf der folgenden Seite.