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Seit Oktober 2014 | „Kommunikation großer Infrastrukturvorhaben“ - Eskalationsforschung zur Kommunikation großer Infrastruktur- und Bauvorhaben

Der Projektverbund untersucht, welche Faktoren und Faktorenkonstellationen zur Eskalation von Konflikten um große Infrastruktur- und Bauprojekte führen. Allgemeine These ist, dass die Zusammenhänge nichtlinear und komplex sind. Erklärungen umfassen Variablen, die Gegenstand unterschiedlicher Disziplinen sind. Daher arbeiten in dem Projekt Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Bauingeieurwesen, Sozialpsychologie und psychologische Vertrauensforschungs zusammen.

Die Teilprojekte arbeiten jeweils mit fachspezifischen Hypothesen. Der Praxisbezug ergibt sich aus der Zielsetzung, legitime Entscheidungsprozesse zu ermöglichen, ohne dass sich der Verbund einem eigenen inhaltlichen Ziel (Unterstützung einer der Konfliktparteien) verbunden sehen würde.

Grundlegender theoretischer / methodischer Ansatz (Forschungsparadigma):

  • Advocacy-Coalition-Framework
  • Netzwerkanalyse
  • Framing, Agenda-Setting

Zeitraum:  Je nach Untersuchungsgegenstand (bspw. Y-Trasse (ab 1992 bis heute); SuedLink (2013 bis heute); S21 (2010); Fehmarnbeltquerung FBQ (seit 2011 bis heute)) 

Projektdaten:

Förderinstitution:

Land Niedersachsen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (Hannover)

Volkswagen Stiftung

Fördermittel:

1,3 Mio. EUR (Gesamtvolumen)
220.000 EUR (Anteil der Juristischen Fakultät)

Projektdauer:

10.2014 - 09.2017

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter:

Prof. Dr. Jutta Stender-Vorwachs
Ass. iur. Dipl.-Soz.Wiss. M.phil. Natalia Theißen
stud. iur. Hans Steege
und weitere

Website:

www.sofis.gesis.org