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MobIPaR (Mechatronische Entwicklung einer adaptiven Plattform zur Mobilisation Intensiv-Pflegebedürftiger)

Im Projekt MobIPaR wird die klinische Nutzbarkeit eines speziellen Pflegebettes zur Mobilisierung von pflegebedürftigen Personen erforscht. Aktuell ist die Mobilisierung intensiv-pflegebedürftiger Patienten aufgrund des gestiegenen Kostendrucks und des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen nur schwer realisierbar, mit der Folge, dass Intensiv-Pflegebedürftige zu wenig Bewegungstherapie erhalten. Ziel des Projekts ist es deswegen Pflegebedürftige mit neurologischen Störungen mit Hilfe eines vertikalisierbaren Pflege- und Rehabilitationsbetts auf Intensivstationen und anderen Pflege- und Rehabilitationssettings eine robotisch optimierte, autoadaptive Therapie zu bieten und dadurch einerseits ihre Genesung zu fördern und andererseits die Pflegenden/Therapeuten zu entlasten.

Dabei stellen sich strafrecht- sowie zivilrechtliche Fragen. Aus strafrechtlicher Sicht ist beispielsweise die Einwilligung von einwilligungsunfähigen Patienten relevant. Für die Praxis ebenfalls von herausragender Bedeutung ist die Frage der Haftung: Was genau ist noch unter dem sogenannten "erlaubten Risiko" zu verstehen, um einen Fahrlässigkeitsvorwurf im Zivil- und Strafrecht zu vermeiden?

Weitere Informationen zum Projekt und zu den Mitgliedern des Konsortiums finden Sie unter mobipar.kindermann.solutions/konsortium.html

MobIPaR wird bis April 2020 vom BMBF gefördert und von Ass. Iur. Daniela Sprengel bearbeitet.