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Kurzporträt

Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) der Leibniz Universität Hannover fasst die Forschungs- und Lehraktivitäten der Juristischen Fakultät auf den Gebieten des Prozessrechts, des Rechts der freien Berufe und des Anwaltsrechts zusammen. Darüber hinaus bündelt und koordiniert es die anwaltsorientierte Lehre. Dies erfolgt sowohl im Rahmen des ADVO-Zertifikatstudiums (ADVO-Z) als auch im Rahmen des neu geschaffenen Schwerpunktbereichs „Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht“ als Teil der Ersten Juristischen Prüfung.

Das Institut ist auf seinem Kernforschungsgebiet nicht nur mit zahlreichen Aufsatzveröffentlichungen vertreten, sondern auch durch einschlägige Kommentare, welche von Institutsdirektoren und am Institut tätigen Honorarprofessoren herausgeben werden.

Im Bereich der anwaltsorientierten Lehre untermauert das Institut seine Kompetenz auf dreierlei Art und Weise: Sowohl im Schwerpunktstudium als auch im Bereich des ADVO-Zertifikatsstudium wirken eine ganze Reihe herausragender Praktiker mit. Nur beispielhaft seien genannt: Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe, Rechtsanwältin und Notarin Ingeborg Rakete-Domek, Berlin, Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl, Berlin und Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk, Karlsruhe.

Zwischen den hauptamtlichen Universitätsprofessoren und der Rechtsanwaltschaft findet ein intensiver Dialog über alle Fragen der anwaltsorientierten Lehre statt. Dies stellen der Institutsbeirat, der Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung sowie die Rechtsanwaltskammer Celle, mit der die Fakultät ein Kooperationsabkommen zur anwaltsorientierten Juristenausbildung geschlossen hat, sicher. Die anwaltsorientierte Lehre schlägt sich auch in den Publikationsaktivitäten des Instituts nieder. So gibt Professor Dr. Christian Wolf die Juristischen Arbeitsblätter (JA) mit heraus, welche sich insbesondere der anwaltsorientierten Ausbildung verschrieben haben. Darüber hinaus entsteht am Institut eine Buchveröffentlichung zur Anwaltsklausur im Zivilrecht (Carl Heymanns Verlag).

Die vielfältigen Angebote des IPA reichen im Bereich der anwaltsorientierten Lehre von der Koordinierung des Schwerpunktbereiches „Anwaltsrecht und anwaltliche Rechtsberatung“ über die Veranstaltung der praxisorientierten Vortragsreihe „Studentenfutter“ bis hin zum Ergänzungsstudiengang „Anwaltsorientiertes Zertifikatsstudium (ADVO-Z)“. Abgerundet wird das Angebot durch die alljährliche Betreuung des Hannoveraner Teams für den Willem C. Vis Arbitration Moot mit Endausscheid in Wien.

Darüber hinaus sucht das Institut regelmäßig den Dialog mit der Praxis. Beispielhaft hierfür stehen eigens konzipierte Fortbildungsveranstaltungen (insbesondere für die Anwaltschaft).

In der Forschung beschäftigt sich das IPA mit dem Prozessrecht und dem Anwaltlichen Berufsrecht. Im Bereich des Prozessrechts knüpft das Institut bewusst an die ursprünglich auch in Deutschland vertretene wissenschaftliche Praxis an, die Verfahrensordnungen nicht den einzelnen dogmatischen Hauptdisziplinen zuzuordnen, sondern als eigenständiges Fach neben die drei dogmatischen Grunddisziplinen zu stellen. Im Anwaltsrecht legt das Institut Wert darauf, aktuelle Entwicklungen in einen breiteren Zusammenhang zu stellen. Zudem wird die anwaltsorientierte Juristenausbildung in Hannover zum Gegenstand verschiedenster wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht. So wird regelmäßig in Publikationen das Thema „Anwaltsklausur“ aufgegriffen.