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Wissenschaft kontrovers - fiktive Gerichtsverhandlungen in Braunschweig und Berlin

Wissenschaft kontrovers - fiktive Gerichtsverhandlungen in Braunschweig und Berlin

Im Rahmen der interaktiven Diskussionsreihe „Wissenschaft kontrovers“ fanden zwei fiktive Gerichtsverhandlungen statt. Hierbei handelt es sich um ein neues Veranstaltungskonzept zur ansprechenden Präsentation von wissenschaftlichen Inhalten. Das Thema war bei beiden Veranstaltungen KI in selbstfahrenden Autos. Das Gericht verhandelte einen fiktiven Fall: Die Richterin leitete die gesamte Verhandlung, Anklage und Verteidigung argumentierten und die Experten gaben als Sachverständige vor Gericht ein Statement aus ihrer Fachrichtung ab. Sie wurden anschließend durch das Gericht befragt. Im Anschluss konnte das Publikum als fiktive Jury diskutieren und Anmerkungen einbringen. Dies sollte zudem der Richterin als Vorlage dienen, am Ende der Veranstaltung ein Urteil zu finden und im Sinne aller eingebrachter Aspekte zu begründen.

Die erste Veranstaltung fand am 26.09.2019 in Braunschweig statt . Vom Lehrstuhl Beck nahmen Ass. iur. Daniela Sprengel als Richterin und Dipl. jur. Michelle Fiekens als Staatsanwältin teil. Die erste Veranstaltung steht als Video in der ungeschnittenen sowie einer geschnittenen Kurzfassung zur Verfügung.

Aufgrund sehr positiver Resonanz der Teilnehmenden und des Publikums fand die Veranstaltung eine Fortführung im Termin am 16.12.2019 in Berlin. Vom Lehrstuhl nahmen Frau Prof. Dr. Beck (Anklage) und Ass. iur. Daniela Sprengel als Richterin teil. Als Sachverständige wirkten verschiedene Experten ganz unterschiedlicher Fachrichtungen mit, etwa Vertreter technisch-wissenschaftlicher Bereiche, der Bundesverband der Verbraucherzentralen, Vertreter der Wirtschaft, Psychologie, Soziologen sowie Forscher interdisziplinärer Gesellschaften.