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Bundesministerium der Justiz schreibt "Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte" aus

Bundesministerium der Justiz schreibt "Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte" aus

© Benjaminrobyn Jespersen | unsplash.com; Bundesministerium der Justiz (BMJ)

Am 30. Juni 2023 vergibt das Bundesministerium der Justiz (BMJ) zum vierten Mal den "Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte".

Mit dem Preis werden herausragende deutschsprachige Arbeiten des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses gewürdigt, die von einer deutschsprachigen Hochschule als Dissertation angenommen wurden und sich mit Leben und Werk Fritz Bauers oder seinen Lebensthemen beschäftigen. Zu diesen Lebensthemen zählen u.a. die juristische Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, die Strafrechtsreform und der humane Strafvollzug sowie die Achtung und der Schutz der Menschenwürde und der Grundrechte.

Das Bundesministerium der Justiz vergibt diesen Preis, um an Fritz Bauer, den Initiator der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, und an sein bedeutendes Lebenswerk zu erinnern.
Der Preis ist mit einem Preisgeld von 5.000 Euro verbunden.

Bewerbung

Bewerben können sich Doktorandinnen und Doktoranden einer deutschsprachigen Hochschule, die 2021 oder 2022 ihr Promotionsverfahren abgeschlossen haben, d.h. die letzte Prüfung in diesem Zeitraum abgelegt haben. Die Arbeit muss (auch) in deutscher Sprache verfasst sein. Vorschläge können auch von Dritten eingereicht werden.

Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen/Vorschlägen endet am 31. Dezember 2022.

Alle Informationen zum Fritz Bauer Studienpreis finden Sie auf der Website des BMJ.

Promovieren an der Juristischen Fakultät Hannover

Informationen zum Promotionsverfahren und zu weiteren Promotionspreisen an der Juristischen Fakultät Hannover finden Sie hier.

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