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Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit einem Spitzenabsolventen #2

Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit einem Spitzenabsolventen #2

© Robin Kunze

Robin Kunze war mit einem Notendurchschnitt von 12,75 Punkten im ersten Examen unter den besten drei Absolventen des Absolventenjahrgangs 2019 unserer Fakultät.

Wir haben versucht, sein Erfolgsrezept für ein herausragendes Examen herauszufinden, und ihn dafür interviewt.

 

Was war im ersten Semester Ihr Lieblingsfach?

Staatsorga mittwochs um 7:30 bei Herrn Prof. Epping. Danach war man stets bereit für den Tag.

Welchen Schwerpunkt haben Sie gewählt? Haben Sie ihn vor oder nach dem staatlichen Teil absolviert?

Ich habe den Schwerpunkt 7 gewählt, also IT- und IP-Recht. Den habe ich nach meinem staatlichen Teil gemacht.

Wie sah Ihre Examensvorbereitung aus und wie lange hat sie gedauert?

Insgesamt habe ich mich 18 Monate auf das Examen vorbereitet. Ich hab ein kommerzielles Rep besucht, viel wichtiger und ergiebiger als das war aber die Lerngruppe, die ich mit ein paar Freunden gebildet habe. Dort haben wir 2x die Woche unter Anleitung eines „Vorbereiters“ einen Fall gelöst und dabei viel über Examensrelevantes diskutiert. Dazu dann die HannES Probeklausuren.

Wie viele Probeklausuren haben Sie ungefähr geschrieben?

60 Stück waren das. Viel wichtiger als die reine Stückzahl ist es aber mMn, sich nach der Rückgabe auch mit seinen Fehlern und schlechten Formulierungen auseinanderzusetzen. Sonst schreibt man auch beim 60. Mal noch Kokolores.

Gab es etwas, das Sie als Ausgleich zum intensiven Lernen in der Vorbereitungsphase auf das Examen gemacht haben?

Ich spiele Basketball im Verein und hab das auch während der Vorbereitung weitergemacht. Hat mir immer sehr gut getan, abends in der Halle den ganzen Bums auszublenden und was mit Nicht-Examensrelevantes zu machen.

Welchen Rat oder welche Empfehlungen möchten Sie Studierenden für die Examensvorbereitung auf den Weg geben?

Sucht euch 2-3 Kommilitonen und macht mit denen eine Lerngruppe. Und dann löst regelmäßig Fällen mit denen. Und wenn mal ein Lerntag gar nicht läuft, raus aus der Bib und Sport machen. Oder entspannen. Oder Bier trinken. Oder alles drei.

Wie geht es nun bei Ihnen weiter? Was sind Ihre Pläne?

Ich fange im September mit dem EULIS-Programm (Masterstudiengang zum IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums) an und jobbe nebenbei als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer Anwaltskanzlei.

Kurz gefragt, kurz geantwortet:

Contine oder Hauptmensa?

Contine

NJW oder JA?

JuS

Bib oder zuhause?

Bib, 3. Stock, lange Fensterfront

Cocktails oder Bier?

Bier oder Espresso!

Schönfelder oder Beck-Ausgaben?

Schönfelder. Modisches Accessoire und taugt zur Notwehr.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kunze für das Interview!

Autor: YG