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Unser Team für den Willem C. Vis Moot 2020 stellt sich vor

Unser Team für den Willem C. Vis Moot 2020 stellt sich vor

© Finn Winkler | Juristische Fakultät Hannover
Unser Team für den anstehenden Willem C. Vis Moot! Wir wünschen viel Erfolg und drücken die Daumen für die Wettbewerbe in Hongkong und Wien im Frühjahr 2020.

Auch in diesem Jahr nehmen Studierende unserer Fakultät am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court, dem weltweit größten Moot Court im Bereich des Zivilrechts, teil. Die Studierende müssen sich dazu in das Gebiet der Internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit sowie des UN-Kaufrechts einarbeiten, um eine fiktive Fallakte zu anwaltlich zu bearbeiten.

Die diesjährigen Coaches, Alicia Klepper und Niels Kurth, unter der akademischen Leitung von Herrn Professor Wolf haben die Teammitglieder in einem dreistufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt, das aus einer schriftlichen Bewerbung, einem individuellen Auswahlgespräch und einem Assessmentcenter bestand. Die diesjährigen Mooties konnten sich hier gegen etwa 15 Mitbewerbende in zahlreichen Aufgaben durchsetzen.

So stehen Nina Werner, Selina Führ, Ophelia Hook, Stefan Kaufhold, Vanessa Tran und Carsten Wendt vor der größten Herausforderung, der sich Jurastudierende neben dem Staatsexamen stellen können.

Um nicht unvorbereitet in diese Aufgabe zu starten, sind die sechs Mooties seit August in einer eigenen Summer School on Alternative Dispute Resolution auf die Inhalte des Wettbewerbs vorbereitet worden. Aufgrund der langjährigen Tradition des Vis Moot in Hannover (seit 1997 haben über 130 Studierende die Leibniz Universität vertreten) konnte das Team um Herrn Professor Wolf dabei auf zahlreiche Lehrbeauftragte und Alumni zurückgreifen.

Der Höhepunkt der Ausbildung war auch für das diesjährige Team der Besuch der Cologne Academy on International Arbitration in Köln. Hier wurden die Grundsätze des Schiedsrechts sowie UN-Kaufrechts noch einmal anhand eines fiktiven Falls unter Anleitung erfahrener Professoren und Praktiker besprochen. Darüber hinaus bot sich die Gelegenheit, das erste Mal mit anderen Mooties in Kontakt zu kommen und so erste Schritte in Richtung eines eigenen Netzwerks zu machen.

Doch nicht nur fachlich sind die Mooties inzwischen bestens auf die am 4. Oktober bevorstehende Fallausgabe vorbereitet. In Kooperation mit den Teams des Jessup Moots, Soldan Moots und der ICC Mediation Competition konnten alle Teilnehmenden in einem 3-tägigen Workshop, geleitet von einem erfahrenen Rhetoriktrainer, an der Gestik, Mimik und Sprache arbeiten.

Im Anschluss an die Schriftsatzphase stehen für unser Team folgende Termine auf dem Programm:

  • 27. – 29. Februar 2020 Hannover PreMoot
  • 22. – 29. März 2020 Wettbewerb in Hongkong
  • 4. – 9. April 2020 Wettbewerb in Wien

Wir wünschen den Teilnehmenden viel Spaß und Erfolg in der Vorbereitungsphase und drücken dem Team die Daumen für die Wettbewerbe.

Wer mitfiebern will, ist herzlich eingeladen, dem Team auf Instagram zu folgen! 

Was ist der Willem C. Vis Moot?

Im Willem C. Vis Moot entsenden über 375 Universitäten aus der ganzen Welt ein Team, das sich mit den anderen Teams in den „Olympics of International Trade Law“ messen darf. Gegründet wurde der Vis Moot 1993 von Professor Eric Bergsten von der New Yorker Pace University, um das UN-Kaufrecht (CISG) zu promoten. Seitdem wird der Wettbewerb jährlich in Wien, seit 2003 parallel in Hong Kong als Vis East Moot Court ausgerichtet.

Dieses Jahr geht der Vis Moot bereits in die 26. Runde und zieht über 1500 Studierende von 378 Universitäten an, die anhand eines fiktiven Falles im UN-Kaufrecht ein internationales Schiedsverfahren simulieren. Neben jeder Menge Spaß, Erfahrung und einer detaillierten Ausbildung im Legal Writing und Oral Advocacy erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich auf den Anwaltsberuf praktisch vorzubereiten und Engagement, Können und Teamgeist in hohen Maße zu beweisen.

Weitere Informationen zum Vis Moot gibt es auch hier.

Autor: DE