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Neu an der Fakultät: PD Dr. Pohlreich stellt sich vor

Neu an der Fakultät: PD Dr. Pohlreich stellt sich vor

© Erol Pohlreich

Die Juristische Fakultät der Leibniz Universität Hannover freut sich, dass Herr PD Dr. Erol Pohlreich zum Wintersemester 2019/20 die Lehrstuhlvertretung am Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht übernimmt.

Um den Studierenden sowie den Mitarbeitenden unserer Fakultät die Möglichkeit zu geben, ihn vorab etwas kennenzulernen, haben wir ihn interviewt:

Wo haben Sie studiert und was hat Sie dazu bewegt, ein Jurastudium anzufangen?

Ich habe Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, an der Université Paris II – Panthéon-Assas und an der Universität Hamburg studiert. Sicher spielte bei meiner Entscheidung für dieses Fach eine Rolle, dass in meiner Kindheit meine Mutter, die damals noch als Dolmetscherin arbeitete, mich nach dem Kindergarten und später nach der Schule oft mit in Gerichtsverhandlungen nahm. Das waren für mich faszinierende Erlebnisse, die mich nie ganz losließen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich lange Zeit auch mit einem Biologiestudium geliebäugelt habe und mir eine Entscheidung zwischen beiden Wissenschaften schwer fiel. Letztlich habe ich mich aus Idealismus für die Rechtswissenschaft entschieden.

Wo liegen Ihre Forschungsschwerpunkte?

Mich interessieren die grund- und menschenrechtlichen Bezüge der Strafrechtsfächer, insbesondere des Strafprozess- und des Strafvollzugsrechts.

Warum sollten unsere Studierenden im Wintersemester 2019/20 Ihr Proseminar besuchen?

Im Wintersemester biete ich für alle am Strafrecht und Verfassungsrecht Interessierten ein Proseminar mit dem Titel „Die erfolgreiche Verfassungsbeschwerde in Strafsachen“ an. Ich war für zwei Jahre am Bundesverfassungsgericht als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und möchte denjenigen, die am Proseminar teilnehmen, meine Erfahrung aus dieser Zeit weitergeben. Vor allem möchte ich sie aber mit den wichtigsten Stolpersteinen bekannt machen, die im regulären Studienablauf erfahrungsgemäß zu kurz kommen (müssen).

Kurz gefragt, kurz geantwortet:

Auto, Fahrrad oder Öffis?

Öffis.

Roman oder Netflix-Serie?

Sachbuch.

Kochen oder kochen lassen?

Kommt darauf an, wer besser kocht.

Bier oder Wein?

Bier.

Schönfelder oder Beck-Ausgaben?

In meinen Veranstaltungen verwende ich immer Juris – damit ist man immer auf dem aktuellen Stand.

Wir bedanken uns bei Herrn PD Dr. Pohlreich für das Interview.

Verfasst von JK