"Das Urteil lautet..." - Eine fiktive Gerichtsverhandlung zu selbstfahrenden Autos
Am 26.09.2019 findet im Haus der Wissenschaft in Braunschweig eine fiktive Gerichtsverhandlung zu selbstfahrenden Autos, unter dem Namen "Das Urteil lautet..." statt. Die Veranstaltung ist Teil der interaktiven Diskussionsreihe "Wissenschaft kontrovers".
Unter den Referierenden sind auch zwei Mitarbeitende des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie der Juristischen Fakultät Hannover.
Eine Teilnahme ist für Zuhörer kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
Studierende und Interessierte sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Worum es geht
Künstliche Intelligenz (KI) – das sind Computersysteme, Maschinen und Roboter, die selbstständig dazulernen können. KI steckt im Smartphone, in Verkehrsleitsystemen und in vielen Maschinen in Haushalt und Fabrik. Ersetzen Roboter Menschen oder verbessern sie unser Arbeitsleben und unseren Alltag? Wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden? Darüber will das Wissenschaftsjahr 2019 – Künstliche Intelligenz einen gesellschaftlichen Dialog anstoßen.
In einer fiktiven Gerichtsverhandlung soll über den Umgang mit selbstfahrenden Autos verhandelt werden. Schauspielerinnen und Schauspieler stellen das Gericht, die Anklage und Verteidigung dar, Expertinnen und Experten fungieren als Gutachter, während das Publikum den vorgetragenen Argumenten als Jury zuhört. Nach der Verhandlung berät sich das Publikum und entscheidet ihrerseits über den überzeugendsten Umgang mit selbstfahrenden Autos.
Das Format stellt einen leichten Zugang zu dem komplexen Themengebiet des autonomen Fahrens dar und bietet die Möglichkeit, das Thema auf anschauliche Art und Weise zu vermitteln. Gleichzeitig wird das Thema explizit von mehreren Standpunkten besprochen, um einen bestmöglichen Überblick zu verschaffen.
Referenten
Diskutieren Sie mit:
Alfred Ermer: arago da Vinci GmbH
Dipl. Jur. Michelle Fiekens: Leibniz Universität Hannover, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie
Dr. Henrik Habenicht: Universität Jena, Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
Prof. Dr. iur. Ralf Imhof: Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Lehrstuhl für Wirtschaftsprivatrecht
Marion Jungbluth: Verbraucherzentrale Bundesverband
Prof. Dr. Markus Maurer: TU Braunschweig, Institut für Regelungstechnik
Ass. iur. Daniela Sprengel: Leibniz Universität Hannover, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie
Weiterführende Links
Zur Internetseite der Veranstaltung gelangen Sie hier.
Termin
26. Sep. 201919:00 - 20:30
Ort
Haus der WissenschaftPockelsstraße 11
38106 Braunschweig