Wollen Sie einmal selbst in die Rolle einer Staatsanwältin oder eines Verteidigers schlüpfen? Eine Anklage- oder Verteidigungsschrift vorbereiten und in einer Gerichtsverhandlung ein Plädoyer halten? Und Sie lieben Märchen? Dann haben wir genau das richtige für Sie.
Gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht mit interdisziplinären Bezügen von Prof. Dr. Ziemann veranstaltet der studentische Verein ELSA-Hannover e.V. wieder einen Märchen Moot Court. Diesmal basiert der Fall auf der Sage des Rattenfängers von Hameln. Am Abend nach der Bürgermeisterwahl eskaliert ein Streit in den städtischen Reitställen. Beteiligt an dem Handgemenge sind der aussichtsreiche Bürgermeisterkandidat Stadtrat M. und der mysteriöse Rattenfänger F. M. soll F. um seinen rechtmäßigen Lohn betrogen und ihn durch körperliche Gewalt schwer verletzt haben. Aber auch F. scheint nicht frei von jeder Schuld zu sein. Wie wird der Fall ausgehen?
Teilnehmen
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende des 3. und 5. Semesters. Für die Teilnahme ist eine Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben an strafrecht2@jura.uni-hannover.de erforderlich. Die Bewerbung ist bis zum 15. Oktober 2025 möglich.
Ablauf
Die Veranstaltung wird als Wettbewerb über einen Zeitraum von November bis Januar ausgetragen. Am 06. Januar 2026 findet die mündliche Gerichtsverhandlung statt, die das Ende des Moot Courts bildet.
Was ist ein Moot Court?
Moot Courts sind simulierte Gerichtsverhandlungen, bei den Studierende die rechtliche Vertretung der Prozessparteien darstellen. Die Simulation beinhaltet die Vorbereitung und Durchführung eines Prozesses in rechtlicher wie tatsächlicher Hinsicht.
Der Juristische Fakultät Hannover ist auch bei zahlreichen anderen Moot Courts vertreten. Mehr dazu erfahren Sie hier.