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Das Projekt

Das Projekt „Vielfalt an der Juristischen Fakultät“ zielt zunächst darauf ab, die Diversität der Studierenden zu erfassen und die Potentiale die in der Vielfalt liegen zu erkennen. Äußerliche Unterschiede wie bspw. das Alter oder das Geschlecht sind in der Regel recht leicht erkennbar. Der größte Teil der Merkmale in denen sich Menschen voneinander unterscheiden ist jedoch nicht offen sichtbar, sondern ist geprägt von persönlichen Einstellungen und Erfahrungen. Um also ein möglichst facettenreiches Bild der Studierenden zu entwerfen, werden im Rahmen dieses Projekts Befragungen durchgeführt, die neben studienbezogenen Aspekten auch diese Bereiche beleuchten.

Ziel des Projekts

Das Projekt soll einen weiteren Beitrag zur Qualitätsverbesserung der Studienbedingungen an der Juristischen Fakultät leisten. Da die Fakultät den Anspruch hat, sich ständig zu verbessern, existiert bereits eine Vielzahl an Maßnahmen und Projekten, die die Studierenden in ihrem Studium unterstützen (JurSERVICE, AGs, Klausurenklinik etc.). Durch das Diversity-Projekt soll geklärt werden, wie diese Angebote von den Studierenden wahrgenommen werden und wie sie bedarfsorientiert verbessert werden können. Zusätzlich sollen die Bereiche des Studiums identifiziert werden in denen die Studierenden die größten Schwierigkeiten haben. Ausgehend von den Ergebnissen sollen auf diese Weise neue  Maßnahmen entwickelt werden, um die Qualität des Studiums und der Lehre weiter zu verbessern. Im Sinne der Chancengleichheit soll so allen Studierenden zu einem bestmöglichen Studienabschluss verholfen werden und jedem Studierenden eine optimale individuelle Betreuung zukommen.

Damit die Verbesserungsmaßnahmen schon in der Studieneingangsphase greifen können, liegt der Fokus der Befragung zunächst auf den ersten Semestern. Durch die Begleitung der bereits befragten Studierendengruppen über einen längeren Zeitraum soll außerdem festgestellt werden, wie sich diese in ihrer Zusammensetzung verändern. Die Fakultät erhofft sich daraus Rückschlüsse auf studienverlaufsbedingte Selektions- und Abbruchsprozesse.

Ergebnisse des Projekts

Die seit dem Wintersemester 2013/14 jährlich stattfindenden Befragungen im Rahmen des Diversity Managements gehen gezielt auf die Wünsche und Belange der Studierenden ein und tragen maßgeblich zur Verbesserung der Studienbedingungen bei. Anders als bei den Evaluationen der Lehrveranstaltungen stehen hier nicht einzelne Vorlesungen oder Arbeitsgemeinschaften, sondern die Studierenden und das Studium insgesamt im Fokus. Durch die Befragungen konnten bereits wichtige Informationen über die Zusammensetzung der Studierenden gesammelt werden

Die Ergebnisse dieser Umfragen wurden nun in einem ausführlichen Bericht zusammen gefasst. Den Bericht finden Sie hier als PDF.

 

In Zusammenarbeit mit JurSERVICE konnten zudem folgende Angebote erfolgreich entwickelt und umgesetzt werden:

  • Vermittlung alternativer Lernstrategien und juristischer Argumentation im Tutorium II
  • Anerkennung herausragender Leistungen durch die Dean's List
  • Gebündelte Darstellung der Unterstützungsangebote auf der Fakultätshomepage
  • Ausbau des eLearning Angebots durch Onlinesprechstunden und aktuelle Videos in LAVES
  • Änderung der Prüfungsordnung hinsichtlich der Kopplung von Klausur und Hausarbeit in der Großen Übung
  • Entwicklung eines verbindlichen Korrekturleitfadens zur Verbesserung der Bewertungsstandards