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Allgemeine Informationen über den Steuerrechts-Moot Court

Was ist der BFH Moot Court?

Die Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft (DStJG) und der Bundesfinanzhof veranstalten alle zwei Jahre einen Steuerrechts-Moot Court, der im Jahr 2017 zum 7. Mal stattfindet.

Die mündlichen Verhandlungen finden in München in den Räumlichkeit des Bundesfinanzgerichtshofes statt.

Anstelle der Richter urteilt eine Experten-Jury, bestehend aus dem BFH-Präsidenten, einer BFH-Richterin bzw. einem BFH-Richter und je einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Anwaltschaft, der Finanzverwaltung und der Wissenschaft. Vier Mitglieder der jeweiligen Finalteams versuchen die Jury als Vertreter der Revisionskläger oder -beklagten von ihrem Standpunkt zu überzeugen

Wie läuft der BFH Moot Court ab?

Im Laufe des Moot Courts sind insgesamt zwei steuerrechtliche Revisionsverfahren zu bearbeiten, die tatsächlich beim Bundesfinanzhof anhängig sind.

Der Steuerrechts-Moot Court gliedert sich in zwei Runden: In der Qualifikationsrunde (Januar bis Mai des jeweiligen Jahres) fertigt das Team einen Revisionsschriftsatz für die Klägerseite an.

Die vier Teams mit den besten Schriftsätzen werden für die Finalrunde (Juli bis September) zugelassen. Die Finalrunde besteht aus drei Schriftsätzen, der Erwiderung auf den Revisionsschriftsatz der Revisionskläger aus dem ersten Fall und einem Revisionsschriftsatz sowie der Revisionserwiderung zum zweiten Fall.

Im Anschluss daran finden Ende Oktober die mündlichen Verhandlungen in München in den Räumlichkeiten des Bundesfinanzhofs statt.

Betreuung

Die organisatorische Betreuung des Teams für den BFH Moot Court liegt am Lehrstuhl für Zivilrecht, Europäischs und Internationales Wirtschaftsrecht von Frau Prof. Dr. Petra Buck-Heeb.

Die Begleitung und das Coaching des Teams übernimmt der Lehrbeauftragte der Fakultät für Steuerrecht, Herrn RiFG Dr. Thomas Keß.