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Drittmittelprojekt: LOTTE: Leitsystem zur Optimierung der Therapie traumatisierter Patienten und Patientinnen bei der Erstbehandlung

Drittmittelprojekt: LOTTE: Leitsystem zur Optimierung der Therapie traumatisierter Patienten und Patientinnen bei der Erstbehandlung

Projekt zur Erforschung klinischen Nutzens von Big Data Anwendungen für die Versorgung traumatisierter Patientinnen und Patienten.

Projektdaten

  • Laufzeit: 01.03.2018 - 29.02.2020
  • Förderinstitution: Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Fördermittel:72.270€
  • Leitung: Prof. Dr. Tina Krügel, LL.M.
  • Mitarbeitende: Prof. Dr. Tina Krügel, LL.M., Ass. iur. Stefanie Hänold, Dipl.-Jur. Nelli Schlee

Das Projekt: LOTTE

Die Versorgung von schwerstverletzten Patienten ist besonders herausforderungsvoll, was u. a. in der Plötzlichkeit des Unfallgeschehens, der Unvorhersehbarkeit der Verletztenanzahl, der heterogenen Zusammensetzung der Patienten, der Vielfältigkeit der Verletzungen sowie der zeitlichen Dynamik des Geschehens begründet ist. Die Frühphase nach einer lebensbedrohlichen Verletzung ist die vulnerabelste Versorgungsphase, in der Ärzte viele für die Gesamtprognose relevante Entscheidungen treffen müssen. Das Projekt LOTTE hat das Ziel, die Potentiale von KI und Big Data für die Schockraumversorgung zu ergründen und konkrete Anwendungsszenarien für ein Echtzeit-Decision-Support-System zur Verbesserung der Entscheidungsfindung in der Schockraumversorgung auszuarbeiten. Das IRI ist im Rahmen des Projekts damit betraut, ethische und rechtliche Herausforderungen, die mit dem Einsatz von KI- und Big Data-Anwendungen im Schockraum verbunden sind, herauszuarbeiten und ggf. Regelungsbedarf für mehr Rechtssicherheit aufzuzeigen.

Author: LG