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Die in 2014 ins Leben gerufende Tagung des akademischen Mittelbaus der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern ein Forum, eigene Forschungsergebnisse - zu einem gemeinsamen Oberthema mit persönlichem Schwerpunkt - zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

Inhaltlicher Ausgangspunkt der regelmäßigen Veranstaltung ist ein juristisches Grundlagenthema, das fachübergreifend diskutiert wird.

In einem Tagungsband der jeweiligen Nachwuchstagungen werden im Anschluss die Vorträge der einzelnen Teilnehmenden veröffentlich.

Mittelbautagung 2016

Thema

„Neue Impulse für die Rechtsanwendung – Einflüsse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen auf die juristische Methodik“

Wie bereits im Jahr 2015 lädt der akademische Mittelbau der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover auch in diesem Jahr Mitglieder aller Fakultäten zu einem Symposium ein, welches ein juristisches Grundlagenthema fachübergreifend diskutieren soll. Die diesjährige Veranstaltung wird das Thema „Neue Impulse für die Rechtsanwendung“ zum Gegenstand haben und am Freitag, den 7. Oktober 2016 stattfinden.

Zur Diskussion steht hierbei insbesondere die Frage, mit welchen methodischen Mitteln die – mitunter widersprüchlich oder unklar formulierten – Rechtsnormen auszulegen, zu verstehen und anzuwenden sind, zumal der oder die Urheber – zumeist Gesetz- oder Verordnungsgeber – hierzu meist keine direkte Stellung mehr beziehen können. Dies ist insoweit nicht nur von erheblichem rechtwissenschaftlichen Interesse, sondern auch von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, als dass mit der Frage der Normauslegung letztlich bereits über Rechte und Pflichten eines jeden Einzelnen (mit)entschieden wird.

Insbesondere steht im Rahmen des Symposiums zur Diskussion, ob die auf Friedrich Carl von Savigny (1779 – 1861) zurückgehende und auch heute noch immer weitgehend unverändert Anwendung findende Methode der Gesetzesauslegung noch zeitgemäß ist oder ob diese nicht um Erkenntnisse aus anderen Disziplinen bzw. aus den rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächern erweitert werden kann und sollte. Denn auf der Suche nach dem Verständnis einer Rechtsnorm werden hiernach in der Rechtspraxis zumeist nur der Wortlaut, die übergreifende Gesetzessystematik, die Umstände der Entstehung einer Norm sowie der – mutmaßliche – Sinn und Zweck einer Rechtsnorm betrachtet. Dies mag aus heutiger Sicht unzureichend erscheinen, als dass diesbezüglich möglicherweise relevante Ansätze und Erkenntnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie Rechtsgeschichte, Ökonomie, Empirie, Soziologie, Rechtsvergleichung, Informatik, Psychologie, Pädagogik und Politikwissenschaften bislang keine oder nur sehr unzureichende Berücksichtigung finden.

Alle Interessierten sämtlicher Fakultäten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen.

Programm

Freitag,

7. Oktober 2016
14:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
14:00 hDr. iur. Björn Steinrötter
Dr. iur. Daniel Sliwiok-Born, B.Sc. (NYU)
Begrüßung und Einführung
14:30 hRef. iur. Cara Janine Warmuth, LL.B.Psychologie
15:00 hDr. iur. Andreas DieckmannTheologie
15:30 hDr. iur. Nassim EslamiÖkonomie
16:00 hDiskussion
Pause
17:00 hStud. iur. Tim GiesekeAllg. Rechtsvergleichung
17:30 hAss. iur. Rita AboodStrafrechtsvergleichung
18:00 hSylvia Jacob, LL.B. (Dundee), LL.M. (Edinburgh)
Lukas Pajunk, LL.B.
Angelsächsische Methodik
18:30 hAss. iur. Nicole RehSoziologie
19:00 hDiskussion
19:15 hDr. iur. Björn Steinrötter
Dr. iur. Daniel Sliwiok-Born, B.Sc. (NYU)
Zusammenfassung und Schlusswort

Veranstaltungsort

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen.

Veranstaltungsort:

  • Gebäude 1507 (Vorlesungsgebäude)
  • Raum 004

Informationen zum Raum und zur Anreise finden Sie hier.

Thema

„Neue Impulse für die Rechtsanwendung – Einflüsse verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen auf die juristische Methodik“

Wie bereits im Jahr 2015 lädt der akademische Mittelbau der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover auch in diesem Jahr Mitglieder aller Fakultäten zu einem Symposium ein, welches ein juristisches Grundlagenthema fachübergreifend diskutieren soll. Die diesjährige Veranstaltung wird das Thema „Neue Impulse für die Rechtsanwendung“ zum Gegenstand haben und am Freitag, den 7. Oktober 2016 stattfinden.

Zur Diskussion steht hierbei insbesondere die Frage, mit welchen methodischen Mitteln die – mitunter widersprüchlich oder unklar formulierten – Rechtsnormen auszulegen, zu verstehen und anzuwenden sind, zumal der oder die Urheber – zumeist Gesetz- oder Verordnungsgeber – hierzu meist keine direkte Stellung mehr beziehen können. Dies ist insoweit nicht nur von erheblichem rechtwissenschaftlichen Interesse, sondern auch von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung, als dass mit der Frage der Normauslegung letztlich bereits über Rechte und Pflichten eines jeden Einzelnen (mit)entschieden wird.

Insbesondere steht im Rahmen des Symposiums zur Diskussion, ob die auf Friedrich Carl von Savigny (1779 – 1861) zurückgehende und auch heute noch immer weitgehend unverändert Anwendung findende Methode der Gesetzesauslegung noch zeitgemäß ist oder ob diese nicht um Erkenntnisse aus anderen Disziplinen bzw. aus den rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächern erweitert werden kann und sollte. Denn auf der Suche nach dem Verständnis einer Rechtsnorm werden hiernach in der Rechtspraxis zumeist nur der Wortlaut, die übergreifende Gesetzessystematik, die Umstände der Entstehung einer Norm sowie der – mutmaßliche – Sinn und Zweck einer Rechtsnorm betrachtet. Dies mag aus heutiger Sicht unzureichend erscheinen, als dass diesbezüglich möglicherweise relevante Ansätze und Erkenntnisse aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie Rechtsgeschichte, Ökonomie, Empirie, Soziologie, Rechtsvergleichung, Informatik, Psychologie, Pädagogik und Politikwissenschaften bislang keine oder nur sehr unzureichende Berücksichtigung finden.

Alle Interessierten sämtlicher Fakultäten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen.

Programm

Freitag,

7. Oktober 2016
14:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr
14:00 hDr. iur. Björn Steinrötter
Dr. iur. Daniel Sliwiok-Born, B.Sc. (NYU)
Begrüßung und Einführung
14:30 hRef. iur. Cara Janine Warmuth, LL.B.Psychologie
15:00 hDr. iur. Andreas DieckmannTheologie
15:30 hDr. iur. Nassim EslamiÖkonomie
16:00 hDiskussion
Pause
17:00 hStud. iur. Tim GiesekeAllg. Rechtsvergleichung
17:30 hAss. iur. Rita AboodStrafrechtsvergleichung
18:00 hSylvia Jacob, LL.B. (Dundee), LL.M. (Edinburgh)
Lukas Pajunk, LL.B.
Angelsächsische Methodik
18:30 hAss. iur. Nicole RehSoziologie
19:00 hDiskussion
19:15 hDr. iur. Björn Steinrötter
Dr. iur. Daniel Sliwiok-Born, B.Sc. (NYU)
Zusammenfassung und Schlusswort

Veranstaltungsort

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Veranstaltung beizuwohnen.

Veranstaltungsort:

  • Gebäude 1507 (Vorlesungsgebäude)
  • Raum 004

Informationen zum Raum und zur Anreise finden Sie hier.