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Jessup Moot Court: Teammitglieder für den Durchgang 2027 gesucht

Jessup Moot Court: Teammitglieder für den Durchgang 2027 gesucht

© Moritz Marc Marchlewitz | Juristische Fakultät Hannover

Der Philip C. Jessup International Law Moot Court geht im Frühjahr 2027 in die nächste Runde und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Rauber (Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht sowie Rechtsphilosophie)  wird auch wieder ein Team der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover daran teilnehmen.

Die Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition bietet Studierenden die Möglichkeit, während ihres juristischen Studiums praxisnahe Erfahrungen und inhaltliches Wissen im Völkerrecht zu sammeln und gleichzeitig wertvolle Verbindungen in die Welt des Völkerrechts zu knüpfen. 

Beim ältesten und zugleich größten Moot Court der Welt simulieren die Studierenden auf Englisch ein zwischenstaatliches Gerichtsverfahren vor dem International Gerichtshof und schlüpfen hierfür in die Rolle des „agent of the State“. In schriftlichen und mündlichen Phasen werden dabei Recherchefähigkeiten, Argumentationstaktik, juristisches Problembewusstsein und vieles mehr trainiert. Anschließend tritt das Team der Uni Hannover im Februar 2027 bei den German National Rounds in Berlin gegen andere Teams aus ganz Deutschland an. Bei den International Rounds in Toronto im März/April 2027 können sich schließlich die besten Teams aus aller Welt miteinander messen.

Was ist der Jessup Moot Court?

Der Philip C. Jessup International Law Moot Court ist der älteste und größte Moot Court der Welt, bei welchem die Teilnehmenden ein Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag im Bereich des Völkerrechts simulieren. Hierbei vertreten die Teammitglieder als Rechtsanwält*innen die Interessen ihres Staates im schriftlichen und mündlichen Verfahren. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Um welche Themen geht es dieses Jahr?

Auch der diesjährige Fall bildet wieder ein breites Spektrum aktueller völkerrechtlicher Themen ab: von Vorwürfen der Gender-Apartheid über staatliche Reaktionen auf massive Einwanderung, bis hin zu KI-generierten Sanktionsbezeichnungen und internationaler Regierungsanerkennung in Folge eines Staatsstreichs. 

Welche Vorteile hat eine Teilnahme am Jessup Moot Court?

Neben Vorteilen wie dem Erlernen der Anfertigung eines englischen Schriftsatzes, der mündlichen Präsentation, sowie der Möglichkeit zur Vernetzung mit Expert:innen des Völkerrechts bietet der Jessup Moot Court selbstverständlich auch Vorteile für das Studium. Die Teilnahme am Jessup gewährt eine Verlängerung der Zwischenprüfung, ein Freisemester für den Freischuss, den Fremdsprachenschein, sowie die Schlüsselqualifikation oder den Proseminarschein. 

Wie läuft die Bewerbungsphase für den Jessup Moot Court ab?

Bewerbungsfrist verlängert: Bewerbungen nehmen wir ab sofort bis zum 19.07. um 23:59 Uhr bei jessup@jura.uni-hannover.de an. Der Bewerbung ist ein Motivationsschreiben (Englisch oder Deutsch, maximal 2 Seiten), ein Lebenslauf (maximal 1 Seite) und eine Übersicht der bisherigen Leistungen im Studium beizufügen. 

Bei weiteren Fragen steht das Team jederzeit unter der oben genannten E-Mail oder bei Instagram unter @jessup_hannover zur Verfügung. 

Wir bedanken uns recht herzlich beim Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Rauber für die Unterstützung und Förderung des Jessup Hannover!

Verfasst von RW