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Juniorprofessur von Prof. Dr. Nikolas Eisentraut um weitere drei Jahre verlängert

Juniorprofessur von Prof. Dr. Nikolas Eisentraut um weitere drei Jahre verlängert

© Juristische Fakultät Hannover

Die Juniorprofessur für Öffentliches Recht am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der Leibniz Universität Hannover wird um weitere drei Jahre verlängert. Der Stelleninhaber, Prof. Dr. Nikolas Eisentraut, hat die Zwischenevaluation seiner Professur erfolgreich abgeschlossen.

Die Entscheidung würdigt die herausragenden Leistungen in Forschung, Lehre und wissenschaftlicher Selbstverwaltung in den vergangenen zweieinhalb Jahren. In diesem Zeitraum konnte Prof. Dr. Eisentraut ein eigenständiges und interdisziplinär anschlussfähiges Forschungsprofil im Bereich des Wissenschafts- und Hochschulrechts etablieren und maßgeblich zur Stärkung dieses Forschungsfeldes am DZHW beitragen.

Die Fakultät gratuliert zur erfolgreichen Evaluation und freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem DZHW. 

Erfolgreiche Forschung und Drittmitteleinwerbung

Ein zentraler Erfolgsindikator ist die Einwerbung von Drittmitteln in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Projekten zählen:

Mit diesen Projekten leistet die Juniorprofessur einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Hochschul- und Wissenschaftsforschung und zur Förderung von Open Science.

Profilbildung im Wissenschafts- und Hochschulrecht

Inhaltlich hat Prof. Dr. Eisentraut insbesondere die Themen Wissenschaftsfreiheit, Hochschulgovernance, Digitalisierung von Forschung und Lehre sowie Open Access und Open Science vorangetrieben. Seine Arbeiten verbinden rechtswissenschaftliche Perspektiven mit sozialwissenschaftlicher Hochschulforschung und stärken damit die interdisziplinäre Ausrichtung des DZHW.

Ein besonderes Highlight ist die Herausgabe eines offenen Grundgesetz-Kommentars, an dem rund 75 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt sind. Das Werk wird 2026 erscheinen und neue Maßstäbe für den freien Zugang zu juristischem Wissen setzen.

Weitere Informationen 

Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung des DZHW vom 15. April 2026.