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True-Crime-Quiz auf der IdeenExpo 2026: Rückblick auf die Bühnenveranstaltung von Leon Knaack und Prof. Dr. Tobias Kulhanek

True-Crime-Quiz auf der IdeenExpo 2026: Rückblick auf die Bühnenveranstaltung von Leon Knaack und Prof. Dr. Tobias Kulhanek

© Marcus Prell | IdeenExpo GmbH

Am Vormittag des 23. Juni 2026 füllte sich plötzlich der Zuschauerbereich vor der großen „Bühne Sieben“ der IdeenExpo auf dem Messegelände Hannover. Doch während dies bei Europas größtem Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften normalerweise bei der Vorstellung von Feuerwehrfahrzeugen oder dem Auftritt bekannter Influencer der Fall ist, konnte in diesem Jahr auch die Strafrechtswissenschaft unter Beweis stellen, dass sie junge Menschen zu begeistern vermag. Unter dem Motto „True Crime: Darf man das – oder ist das strafbar?“ ging es für 50 Kinder und Jugendliche darum, verschiedene Fragen aus dem Bereich des Straf- und Strafprozessrechts niedrigschwellig in einem von Prof. Dr. Tobias Kulhanek (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie und Sanktionenrecht) zusammengestellten interaktiven Quiz im Stil der Sendung „1, 2 oder 3“ zu beantworten. 

Aufgeregt diskutierten die Teilnehmer, was es rechtlich bedeutet, wenn ein Angeklagter vor Gericht nichts sagt: Gibt er ein Schuldeingeständnis ab? Ist das verboten? Darf es ihm nicht negativ ausgelegt werden? Oder muss er doch seinen Verteidiger sprechen lassen? 

Antworten auf diese und viele weitere Fragen hatte Dipl.-Jur. Leon Knaack (wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am genannten Lehrstuhl). Er stand den Kindern und Jugendlichen Rede und Antwort und resümierte nach seinem Auftritt: „Ich bin begeistert, wie groß das Interesse an unserem Strafrechtsquiz war. Besonders spannend war für mich, juristische Fragen – zum Beispiel die Abgrenzung von Diebstahl und Unterschlagung – in einfacher Sprache zu erklären. Ich hoffe, ich konnte einen Teil der Begeisterung für die Rechtswissenschaften, die an unserer Fakultät gelebt wird, an den Nachwuchs weitergeben.“

Insgesamt also ein voller Erfolg für die Juristische Fakultät der Leibniz Universität Hannover sowie das Kriminalwissenschaftliche Institut, für das der Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis und insbesondere auch an die interessierte Öffentlichkeit bekanntlich ein besonderes Anliegen ist.

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Verfasst von LT