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Neue Studienordnung: Hinweis für Studierende im 4. Semester

Der Fakultätsrat der Juristischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover hat am 04.07.2018 eine neue Studienordnung beschlossen, welche nun nach der Verkündung im letzten Verkündungsblatt vom 17.08.2018 in Kraft getreten ist. Diese neue Studienordnung bringt vor allem Änderungen für die Übungen für Fortgeschrittene mit sich. So entfällt ab sofort für alle Studierenden, egal in welchem Fachsemester, das Erfordernis einer Hausarbeit zum Bestehen der Übung für Fortgeschrittene im Strafrecht. Auch gilt die zeitliche Entkoppelung von Hausarbeits- und Klausurleistungen in den Fortgeschrittenenübungen nun für alle Studierenden. Das bedeutet, dass ab sofort 10 Semester zwischen dem Semester, in dem die Hausarbeit angefertigt wurde und dem Semester, in dem die Klausuren angefertigt wurden, liegen dürfen.

Die neue Studienordnung finden Sie hier als PDF.

Ansprechpartner für Rückfragen

Bei weiteren Fragen zur neuen Studienordnung steht Ihnen das Prüfungsamt gerne zur Verfügung.

Wichtige Information für alle Studierenden im 4. Semester

Gute Neuigkeiten für Studierende des vierten Semesters. Das Vertrauen auf das Bestehen der Möglichkeit auf ein zusätzliches Semester kann als wichtiger Grund für die Verlängerung einer Zwischenprüfungsfrist anerkannt werden.

Durch die im Jahr 2016 durchgeführte Reform der Zwischenprüfungsordnung – insbesondere die Einführung einer Versuchszählung für Klausuren – kann das an die Zwischenprüfung anschließende Fachsemester nicht mehr, wie in der Vergangenheit üblich, genutzt werden, um sämtliche in dem Semester angebotenen Klausuren als Wiederholungsmöglichkeiten zum Erreichen der Zwischenprüfung zu nutzen. Die Studierenden dürfen stattdessen nur noch an den als „Wiederholungsmöglichkeit“ gekennzeichneten Klausuren teilnehmen.
Es wird aber weiterhin die Möglichkeit geben, eine Verlängerung der Zwischenprüfungsfrist aus wichtigem Grund zu beantragen.

Für Studierende, deren Zwischenprüfungsfrist am 30.09.2018 endet, soll das Vertrauen auf das Bestehen weiterer Wiederholungsmöglichkeiten im folgenden Semester als wichtiger Grund für eine Verlängerung der Zwischenprüfungsfrist gewertet werden. Begründet wird dies damit, dass die entsprechende Entscheidung der Studienkommission erst einige Zeit nach der Umstellung auf die neue Zwischenprüfungsordnung erfolgte und auch die fakultätsinterne Informationsumstellung einiger Zeit bedurfte.

Da voraussichtlich einige Studierende die Möglichkeit nutzen werden, einen Antrag auf Verlängerung der Zwischenprüfungsfrist zu stellen, bitten wir euch, Anträge, die sich auf den Vertrauensschutz berufen, erst dann zu stellen, wenn ihr wisst, dass ihr die notwendigen Leistungen für das Erreichen der Zwischenprüfung nicht erbringen konntet. Sprich: Wartet bitte eure aktuellen Klausurergebnisse ab. Entsprechende Anträge können noch bis zum 30.09.2018 gestellt werden.

Wichtig für Studierende, deren Zwischenprüfungsfrist erst am 31.03.2019 oder später endet:
Da eine Informationsumstellung mittlerweile stattgefunden hat, besteht der Vertrauensschutz hier nicht mehr und kann auch nicht als wichtiger Grund für eine Verlängerung der Zwischenprüfungsfrist angeführt werden. Vielmehr werden hier Krankheit, Pflege von Familienangehörigen, Mitarbeit in Gremien oder ähnliches als wichtige Gründe i.S.d. § 5 II ZwPrO anerkannt. Weiterhin können Studierende, die Schwierigkeiten im Studium haben, ab dem dritten Semester das Angebot des Klausurenlabors von JurSERVICE wahrnehmen, um vorsorglich an bestehenden Problemfeldern zu arbeiten.

Solltet ihr noch offene Fragen jedweder Art haben könnt ihr euch gerne an den Fachschaftsrat, JurSERVICE oder das Prüfungsamt wenden.

Eure Fachschaft