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Veranstaltung zu Legal Tech im Wintersemester 2018/2019

Die Digitalisierung der Arbeitswelt schreitet voran. Natürlich wird sie auch die Rechtsbranche beeinflussen. Sie tut es jetzt schon. Längst betreibt eine boomende Legal Tech Szene die Digitalisierung des Rechts. So wurden beispielsweise allein über die Online-Plattform flightright weit über 3 Mio. Flugverspätungsfälle bearbeitet und dabei Entschädigungen von über 100 Mio. Euro für seine Kunden durchgesetzt. Goldman Sachs, Union Investment, Deutsche Bank, SAP, Linde, Bilfinger, Clifford Chance, Freshfields und viele mehr nutzen Leverton, eine Software zur Dokumentenverwaltung, die in der Lage ist, Vertragsunterlagen mittels künstlicher Intelligenz zu analysieren. Und der C.H.Beck Verlag investierte in edicted, eine Online-Plattform, über die Anwaltskanzleien juristische Arbeiten an geprüfte und geschulte Jurastudenten und Referendare vergeben können. 

Seit dem Wintersemester 2017/2018 betreibt die Juristische Fakultät der Leibniz Universität Hannover, als erste staatliche Universität Deutschlands, eine Legal Tech Veranstaltung und bietet den Teilnehmenden damit schon während des Studiums die Möglichkeit, sich qualifiziert auf die Digitalisierung der juristischen Arbeit vorzubereiten. Die Veranstaltung wird vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht im Rahmen des ADVO-Z Studiums organisiert.

Legal Tech ist anders: In einem interdisziplinären Ansatz geht es in der Veranstaltung dabei nicht nur um die theoretische Beantwortung von Fragen, die Veranstaltung bietet den Teilnehmern vielmehr die Möglichkeit selbst auch Anwendungen auszutesten und zu entwickeln.

Kursinhalte

  • Einführung Legal Tech
  • Auswirkungen auf die Rechtsbranche
  • Praxisteil: KI-basierte Assistenzsysteme
  • Workshop: Legal Design Thinking
  • Einführung Blockchain

Teilnahme an der Veranstaltung

Legal Tech wird im Wintersemester 2018/2019 von Herrn Dipl.-Jur. Florian Specht gehalten. Das Seminar findet dienstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr in Raum 1502.009 statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt. Weitere Informationen finden Sie bei Stud.IP.