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Rückblick auf die Kennenlernaktion 'auf einen Cappuccino mit dem IPA'

Rückblick auf die Kennenlernaktion 'auf einen Cappuccino mit dem IPA'

© Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA)

„Auf einen Cappuccino mit…“ lautete die Einladung, mit der das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht unter der Leitung von Professor Wolf Mitte Oktober Studierende für regelmäßige Treffen gewinnen wollte.

Das Konzept dazu: einfach. Lehrende des Instituts und Studierende treffen sich wöchentlich über eine virtuelle Plattform und trinken ihren Cappuccino oder Tee. Eine Tagesordnung sollte es bewusst nicht geben. Das Treffen war vielmehr von vorneherein themenoffen gestaltet, um einen offenen und ungezwungenen Austausch zwischen Studierenden verschiedener Semester und dem Team um Professor Wolf zu schaffen.

In zwei Gruppen sind seit Mitte Oktober jeweils 6 Studierende aus dem ersten bis zum elften Semester wöchentlich zusammengekommen und haben teils weit über die angedachte halbe Stunde hinaus miteinander geredet und diskutiert, eigene Gruppen zum Austausch gegründet und angedacht, auch über die Treffen hinaus im Kontakt zu bleiben.

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin 

Ich habe mich mit der Intention zu diesem Treffen angemeldet, gerade über Studierendenbelange während der Onlinesemester zu informieren und zu diskutieren. Ich wollte den direkten Kontakt zu Herrn Professor Wolf nutzen, um zu erreichen, dass Vorteile wie auch Nachteile der Onlinelehre aufgezeigt und diskutiert werden.

Am Ende sind oft aber nicht nur Themen rund um das Studium besprochen worden, sondern auch persönliche Anekdoten von Herrn Professor Wolf erzählt und aktuelle Geschehnisse diskutiert worden. Besonders in Erinnerung ist mir die Diskussion zum Thema: „Umgang mit Recht und die Gefahren des Rechts“ in Erinnerung geblieben. Dabei ging es um das Recht als Segen, aber auch als Waffe der Vergangenheit und Moderne. Ich persönlich habe daraus die Moral gezogen, dass man immer sein Bewusstsein für das Recht schärfen sollte und vor allem immer über die Folgen seiner Entscheidung nachdenken muss. Herr Professor Wolf konnte uns sehr wertvolle und persönliche Tipps für den weiteren Studienverlauf mit auf den Weg geben, um so hoffentlich auch unsere weitere Studienzeit zu prägen.

Dieses wöchentliche Treffen hat mir gerade in dieser schweren Zeit der Pandemie und der beschränkten, sozialen Kontakte ein Stückchen Normalität und Unialltag geschaffen, wenngleich es nur via Zoom stattfand. Trotz allem konnte ich neue soziale Kontakte knüpfen, mich über die derzeitige Situation und dem Umgang damit austauschen und so neue Motivation für die kommende Zeit schöpfen.

Es ist eine einmalige Gelegenheit, mit einem Professor in einer entspannten Atmosphäre zu kommunizieren und sich auszutauschen. Mitgenommen habe ich daraus, dass die Situation auch für die Lehrenden nicht einfach ist und man sich vor zu schnellen Urteilen auch mal in die Situationen des Gegenübers hineinversetzen sollte. So ist auch für die Lehrenden ist das Onlinesemester ein erheblicher Mehraufwand. So konnte ich die Sicht der Lehrenden in dieser Zeit kennenlernen und besser verstehen, aber gleichzeitig auf meine eigenen Interessen als Studentin aufmerksam machen. Deshalb kann ich einen Cappuccino mit Herrn Wolf nur wärmstens empfehlen.

Verfasst von Lea-Marie Wald, 3. Semester.