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Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit Spitzenabsolvent Johann Remé

Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit Spitzenabsolvent Johann Remé

© Jakob Richter | Juristische Fakultät Hannover

Johann Remé war mit einem Notendurchschnitt von 13,74 Punkten im ersten Examen unter den besten drei Absolventinnen und -absolventen des Jahrgangs 2020 unserer Fakultät.

Wir haben versucht, sein Erfolgsrezept für ein herausragendes Examen herauszufinden, und ihn dafür interviewt.

Was war im ersten Semester Ihr Lieblingsfach?

Staatsorganisationsrecht und Strafrecht.

Welchen Schwerpunkt haben Sie gewählt? Haben Sie ihn vor oder nach dem staatlichen Teil absolviert?

Ich habe den Schwerpunkt 2 „Arbeit und Soziales“ gewählt und ihn nach dem staatlichen Teil absolviert.

Wie sah Ihre Examensvorbereitung aus und wie lange hat sie gedauert?

Meine Examensvorbereitung dauerte anderthalb Jahre. Ich wollte möglichst schnell in der Lage sein, Probeklausuren zu schreiben. Daher habe ich am Anfang nicht zu viel Wert auf Spezialwissen gelegt und mich breiter aufgestellt. Neben einem kommerziellen Rep habe ich manche Kurse von HannES besucht. Die waren keinesfalls schlechter. Und ich hatte eine gute Lerngruppe.

Wie viele Probeklausuren haben Sie ungefähr geschrieben?

Es waren etwas über 100.

Gab es etwas, das Sie als Ausgleich zum intensiven Lernen in der Vorbereitungsphase auf das Examen gemacht haben?

Sport war immer ein schöner Ausgleich. V.a. das Laufen in der Eilenriede hat für aktive Entspannung gesorgt.

Welchen Rat oder welche Empfehlungen möchten Sie Studierenden für die Examensvorbereitung auf den Weg geben?

Ich empfehle genug Klausuren zu schreiben und am Anfang nicht zu viel Spezialwissen anzuhäufen. Das geht schneller verloren als (vertieftes) Grundlagenwissen und über letzteres kommt man schneller zu den Probeklausuren. Auch würde ich nicht denken, mit der Examensvorbereitung etwas ganz Besonderes zu machen und besonders hart zu arbeiten. Es ist in der Zeit, die man sich dafür nimmt, einfach der Job. Eine Lerngruppe würde ich zumindest mal ausprobieren. Und schließlich: Lasst Euch von den ganzen Ratschlägen (von Dritten und mir) nicht zu sehr beeinflussen und geht Euren eigenen Weg.

Wie geht es nun bei Ihnen weiter? Was sind Ihre Pläne?

Ich sitze an meiner Doktorarbeit und arbeite bei Frau Professorin Brosius-Gersdorf ab dem Wintersemester an der Universität Potsdam.

Kurz gefragt, kurz geantwortet:

Contine oder Hauptmensa?

Contine

NJW oder JA?

JA oder JuS

Bib oder zuhause?

Eher Bib, gelegentlich brauche ich aber einen Tapetenwechsel.

Cocktails oder Bier?

Bier oder Wein – je nach Anlass.

Schönfelder oder Beck-Ausgaben?

„Habersack“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Johann Remé für das Interview!

Verfasst von YG