• Zielgruppen
  • Suche
 

VorsRiBFH a.D. Honorarprof. Dr. iur. Hans-Joachim Kanzler

Telefon:+49 511 762 8169
Fax:+49 511 762 8203
Anschrift:Königsworther Platz 1, 30167 Hannover
Raum: 1201 (1502)
Bild von Hans-Joachim Kanzler

Vita

 

1946geboren in Kölleda/Thüringen
1953 –1957Besuch der Volksschule in Bosenheim bei Bad Kreuznach
1957 – 1966Besuch des Staatlichen Gymnasiums Bad Kreuznach
1966Abitur
1966 – 1972Studiums der Rechtswissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
1972Erstes juristische Staatsprüfung  Staatsexamen vor dem Justizprüfungsamt in Mainz
1972Eintritt in den juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Rheinland-Pfalz im Oberlandesgerichtsbezirk Koblenz; währenddessen u.a. Wahlstation in einer Londoner Anwaltskanzlei und Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer im Wintersemester 1974/1975
Januar 1975Zweite juristische Staatsprüfung  vor dem Justizprüfungsamt in Mainz
April 1975Einstellung in den höheren Dienst der Finanzverwaltung Rheinland-Pfalz, dort u.a. als stellvertretender Vorsteher eines Finanzamts und als 1978 Dozent an der Fachhochschule für Finanzen in Edenkoben tätig
1979Erwerb des Grades eines Doktors der Rechte an der Uni-versität Mainz mit dem Thema „Der einstweilige Rechtsschutz durch die interlocutory injunction im englischen Zivilprozeß - Ein rechtsvergleichender Beitrag zu den Problemen des einstweiligen Rechtsschutzes“
1979 –1989Richter am Niedersächsischen Finanzgericht. Während dieser Zeit von 1982 - 1984 und ab 1989 Lehraufträge im Steuerrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover und von 1984 –1988 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesfinanzhof abgeordnet
November 1988Wahl zum Richter am Bundesfinanzhof
März 1989 -September 2006Ernennung zum Richter am Bundesfinanzhof im III., IV. und XI. Senat tätig
1996Bestellung zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover.
Oktober 2006Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Bundesfinanzhof und Übernahme des Vorsitzes im VI. Senat des Bundesfinanzhofs
November 2011Eintritt in den Ruhestand
2012Aufgabe der Lehrtätigkeit an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover
seit 2012Zulassung als Rechtsanwalt

 

Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

  1. Der einstweilige Rechtsschutz durch die interlocutory injunction im englischen Zivilprozeß, Diss. Mainz 1979.
  2. Familienarbeit, Erziehungs- und Pflegeleistung im Steuerrecht, Bitburger Gespräche, Jahrbuch 1988, S. 67.
  3. Mitunternehmerschaften in der Land- und Forstwirtschaft - Zur Entwicklung eines einkommensteuerlichen Sonderrechts, FS Ludwig Schmidt, München 1993.
  4. Grundfragen zum Abzug außergewöhnlicher Belastungen, Finanz-Rundschau 1993, S. 691 (Sonderheft zum 75jährigen Jubiläum der Finanz-Rundschau).
  5. Die Umsetzung verfassungsgerichtlicher Entscheidungen durch den Steuergesetzgeber (zugleich Antrittsvorlesung vom 25. Juni 1996 an der Universität Hannover), Steuer und Wirtschaft 1996 S. 215-226.
  6. Einige Bemerkungen zum Handwerk moderner Steuergesetzgebung, Deutsche Steuer-Zeitung 1996, S. 676-684.
  7. Einige Bemerkungen zum Handwerk moderner Steuergesetzgebung, Deutsche Steuer-Zeitung 1996, S. 676-684.
  8. Die steuerliche Gewinnermittlung zwischen Einheit und Vielfalt, FR 1998, S. 233- 247.
  9. Die Besteuerung von Ehe und Familie, DStJG 24 (2001), S. 417-462.
  10. Sind andere Modelle der Eheförderung auf Deutschland übertragbar? verfassungsrechtliche und steuersystematische Rahmenbedingungen für eine Veränderung der Ehegattenbesteuerung, Finanz-Rundschau 2002, S. 760-767.
  11. Grundfragen der Familienbesteuerung, Zeitschrift für das gesamte Familienrecht (FamRZ) 2004, S. 70-80.
  12. Von Steckenpferden und ihren Reitern - Einige Gedanken zur Liebhaberei, DStZ 2005,
    S. 766-772.
  13. Die unentgeltliche Übertragung von Mitunternehmeranteilen und -teilanteilen - Gesetzespuzzle oder Rechtsanwendung? in: Gestaltung und Abwehr im Steuerrecht, FS Klaus Korn, 2005, S. 287-306.
  14. Der Schuss in Blaue – Einige Gedanken zum Experimentalgesetz im Steuerrecht, in Festschrift für Arndt Raupach zum 70. Geburtstag, Köln 2006, S. 49-65.
  15. Die „Gesetzesbegründung“ im Steuerrecht, FR 2007, S. 525-533.
  16. Rechtsprechungskontinuität und -wandel  Ein Beitrag zum judiziellen Vertrauensschutz, FS Wolfgang Spindler 2011, S. 265-278.
  17. Großer Senat des Bundesfinanzhofs zur Abzugsfähigkeit gemischter Aufwendungen, StJB 2010/2011, S. 43-63.
  18. Bilanzkorrekturen, NWB 2012, S. 2374-2390.
  19. Beiläufiges über Beiläufiges - Das obiter dictum in der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, DStR 2013, S. 1505-1509.
  20. Zum gewerblichen Grundstückshandel der Land- und Forstwirte - Ein vermeidbares Übel, DStZ 2013, S. 822-830.
  21. Aufgabe des subjektiven Fehlerbegriffs hinsichtlich bilanzieller Rechtsfragen, NWB 2013,
    S. 1405-1412.
  22. Der Verlust der Existenzgrundlage und die Unmöglichkeit der Befriedigung lebensnotwendiger Bedürfnisse, FR 2014, S. 209-218.