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Frau Prof. Beck am Nds. Landtag bei Anhörung zum Umgang mit § 219a StGB

Am 27. November 2018 diskutierte Frau Prof. Dr. Beck, Inhaberin des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie unserer Fakultät, im Rahmen einer Veranstaltung der CDU-Landtagsfraktion zum Thema „Muss das Strafrecht geändert werden, um Schwangeren mehr und/oder bessere Informationen zu geben?“ über den Umgang mit § 219a StGB.

Auslöser dieser Debatte war die Verurteilung einer Ärztin aus Hessen (zum Artikel von LTO), die wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt wurde und im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Gießen scheiterte.

Nach einer Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Dirk Toepffer – Mitglied des Landestages – folgten Statements sowie eine Podiumsdiskussion von Vertreterinnen und Vertretern aus Ärzteschaft, Kirchen und Rechtswissenschaft.

Am Ende stellt sich die Frage, wie mit der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zukünftig verfahren werden soll: Beibehaltung, Abschaffung oder Neufassung des § 219a StGB? Um diese Fragen wird auch in nächster Zeit der politische Diskurs drehen.

 Veranstaltungen für interessierte Studierende an der Juristischen Fakultät

Wenn Sie bereits im Studium mit Frau Prof. Dr. Beck über spannende Fragen des Strafrechts diskutieren möchten, empfehlen wir Ihnen beispielsweise den Besuch der Veranstaltung "Bio- und Technikstrafrecht"  im Wintersemester 2018/2019.