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Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie

Inhaberin des Lehrstuhls ist Frau Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (LSE).

 

 

Geschäftszimmer

Cornelia Daneke (danekejura.uni-hannover.de)

Raum 1337 (Gebäude 1502)
Telefon +49 511 762 8261
FAX +49 511 17544

Aktuelles: Hinweise für Studierende

Abschlussklausur im Grundkurs Strafrecht I am 12.02.2019

Die Abschlussklausur im Grundkurs Strafrecht I bei Frau Prof. Dr. Susanne Beck wird am Dienstag, den 12. Februar 2019 um 15.00 Uhr in den Räumen 1507.201, -002, -003 geschrieben.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung Grundkurs Strafrecht I laut Studienplan für das rechtswissenschaftliche Studium im Pflichtfach für Studierende im ersten Fachsemester angeboten wird. Für höhersemestrige Studierende ist eine Teilnahme an der dazugehörigen Klausur nicht möglich (vgl. Anlage 1 zur ZwPrO n.F.). Ausgenommen hiervon sind Studierende, deren Zwischenprüfungsfrist aus wichtigem Grund verlängert wurde.

Aktuelles: Veranstaltungen

Anhörung zu § 219a StGB – „Muss das Strafrecht geändert werden, um Schwangeren mehr und/oder bessere Informationen zu geben?“

Am 27. November 2018 diskutierte Frau Prof. Dr. Beck im Rahmen einer Veranstaltung der CDU-Landtagsfraktion den Umgang mit § 219a StGB (§ 219a StGB).

Auslöser dieser Debatte war die Verurteilung einer Ärztin aus Hessen (zum Artikel von LTO), die wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000 Euro verurteilt wurde und im Berufungsverfahren vor dem Landgericht Gießen scheiterte.

Nach einer Begrüßung durch den Fraktionsvorsitzenden Dirk Toepffer – Mitglied des Landestages – folgten Statements sowie eine Podiumsdiskussion von Vertretern aus Ärzteschaft, Kirchen und Rechtswissenschaft.

Am Ende stellt sich die Frage, wie mit der Werbung für Schwangerschaftsabbrüche zukünftig verfahren werden soll: Beibehaltung, Abschaffung oder Neufassung des § 219a StGB?

Rückblick auf den Vortrag "Jenseits des Staates: Über das Zusammenwirken von staatlichem und nicht-staatlichem Recht im Sport"

Am Donnerstag, den 22.11.2018 fand um 18.00 Uhr eine Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung statt. Herr Prof. em. Dr. Klaus Vieweg von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hielt einen Vortrag mit dem Titel: „Jenseits des Staates: Über das Zusammenwirken von staatlichem und nicht-staatlichem Recht im Sport“.

Herr Vieweg referierte nach einer Einführung zur Entwicklung des Sportrechts zu verschiedenen Fragestellungen. Zunächst beleuchtete er das sogenannte Ein-Platz-Prinzip, das charakteristisch für das Sportrecht ist und Ausgangspunkt vieler interessanter Diskussionen sein kann. Das Ein-Platz-Prinzip bedeutet, dass für jede Sportart nur ein Weltfachverband existiert, der jeweils nur einen nationalen Verband als Mitglied aufnimmt. Dies führt dazu, dass auf der einen Seite eine einheitliche Regulierung der jeweiligen Sportart erfolgt, auf der anderen Seite hieraus aber eine Monopolstellung resultiert. Anschließend thematisierte Herr Vieweg in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung des Anti-Doping-Gesetzes, das seit Dezember 2015 gilt. Zudem stellte der Gastdozent auch umweltrechtlichen Fragestellungen dar, sowie solche der zivil- und strafrechtlichen Haftung und dem Waffenrecht. Herr Vieweg rückte dabei das Verhältnis vom staatlichen zum nicht-staatlichem Recht in den Fokus und ging darauf ein, dass ein Zusammenwirken im Rahmen einer Kooperation, aber auch in Form einer wechselseitigen Beeinflussung in den verschiedenen angesprochenen Bereichen erfolgen kann.

Im Anschluss an den Vortrag bestand die Gelegenheit zur Diskussion, bei der noch genauer auf das Verhältnis von staatlichen und nichtstaatlichen Regulierungen im Bereich des Sports eingegangen wurde.

Aktuelles: Veröffentlichungen

Monographien und Lehrbücher

  • Gesamtes Strafrecht aktuell, Nomos Verlag, 1. Auflage, Baden-Baden 2018 (Mitautoren: Knierim, Thomas C. / Oehmichen, Anna / Geisler, Claudius)

Aufsätze und Anmerkungen

  • Human Dignity, Human Rights and Criminal Law - The German Perspective, in: Hilgendorf, Eric / Kremnitzer, Mordechai (Edit.): Human Dignity and Criminal Law, Berlin 2018, S. 171 -190
  • "Leben" - Das Rechtsgut im Hintergrund? - Ein Beitrag zur Auslegung von § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB, in: Rotsch, Thomas (Hrsg.): Zehn Jahre ZIS - Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, Baden-Baden, 2018, S. 681 - 699.
  • Neue Konstruktionsmöglichkeiten der actio libera in causa, ZIS 2018, S. 204 - 211 (online).
  • Minderheit wider Willen? Die Grenzen des Minderheitenschutzes in einer republikanischen Demokratie, in: Stekeler-Weithofer, Pirmin / Zabel, Benno (Hrsg.): Philosophie der Republik, Tübingen 2018, S. 325 - 343.
  • Historische Wurzel des Kollektivstrafrechts, in: Kretschmer, Bernhard / Zabel, Benno (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Wirtschaftsstrafrechts, Baden-Baden 2018, S. 235 - 252.
  • Zum Einsatz von Robotern im Palliativ- und Hospizbereich, MedR 2018, S. 772 - 778.
  • Herausforderung der einfachrechtlichen Regulierung der Genom-Editierung in der EU, in Müller, Susanne / Rosenau, Henning (Hrsg.): Stammzellen - iPS-Zellen - Genomeditierung, Baden -Baden 2018, S. 199 - 215 (mit Frederike Seitz). 
  • Die Grenzen des Biostrafrechts, in: Ünver, Yener (Hrsg.): Tagungsband zum II. Deutsch-Türkischen Symposium „Grenzen des Strafrechts“, Istanbul (im Erscheinen).
  • Die Bedeutung von Normung für den strafrechtlichen Fahrlässigkeitsbegriff (in Vorbereitung).

Kommentierungen

  • §§ 88; 130 - 135 OWiG, in: Graf, Jürgen (Hrsg.): Beck Online Kommentar: Edition 19/2018.
  • §§ 71-80, 129-138, 178-187 StVollzG, in: Graf, Jürgen (Hrsg.): Beck Online Kommentar: Edition 14/2018.