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Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie

Herzlich Willkommen auf der Internetseite des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie

Inhaberin des Lehrstuhls ist Frau Prof. Dr. Susanne Beck, LL.M. (LSE).

 

 

Geschäftszimmer

Cornelia Daneke (danekejura.uni-hannover.de)

Raum 1337 (Gebäude 1502)
Telefon +49 511 762 8261
FAX +49 511 17544

Aktuelles: Hinweise für Studierende

Zusatzklausur im Grundkurs Strafrecht I am 18. April 2019

Die Zusatzklausur zum "Grundkurs Strafrecht I" findet statt am Donnerstag, den 18. April 2019 um 18.00 Uhr in den Räumen 1507.201 und -.003. Eine Anmeldung über Jups ist erforderlich.

Auf die Richtlinien zu Täuschungsversuchen wird hingewiesen.

Bitte beachten Sie, dass diese Veranstaltung laut Studienplan für das rechtswissenschaftliche Studium im Pflichtfach für Studierende im ersten Fachsemester angeboten wird. Für höhersemestrige Studierende ist eine Teilnahme an den dazugehörigen Klausuren nicht möglich (vgl. Anlage 1 zur ZwPrO n.F.). Ausgenommen hiervon sind Studierende, deren Zwischenprüfungsfrist aus wichtigem Grund verlängert wurde.

Hausarbeit im Grundkurs Strafrecht I

Die Sachverhalte für die Hausarbeiten im Wintersemester 2018/ 2019 stehen ab sofort bei Stud.IP zur Verfügung (siehe auch hier). Der Sachverhalt liegt auch in gedruckter Form vor dem Sekretariat des Lehrstuhls aus (Raum 1502.1337). Die Abgabe hat bis zum 08.04.2019 um 12.00 Uhr im Geschäftszimmer des Lehrstuhls (Raum 1502.1337) bei Frau Daneke zu erfolgen. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Einreichung auf dem Postweg. Im Fall einer postalischen Übersendung ist der rechtzeitige Eingang bis spätestens Montag, den 8.4.2019, 12:00 Uhr im Postkasten des Lehrstuhls maßgeblich. Das Risiko des Verlustes oder des verspäteten Zugangs durch Wahl des Postwegs trägt die/der Studierende. (Adresse: Leibniz Universität Hannover, Juristische Fakultät, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover).

Beachten Sie auch die Leitlinien zur Erstellung von Hausarbeiten. Sie sind sowohl für die Studierenden, als auch für die Korrektorinnen und Korrektoren verbindlich, falls der Aufgabensteller bzw. Lehrstuhl keine abweichenden formalen Hinweise für die Hausarbeit herausgibt.

Abschlussklausur im Grundkurs Strafrecht I am 12.02.2019

Die Abschlussklausur im Grundkurs Strafrecht I bei Frau Prof. Dr. Susanne Beck wird am Dienstag, den 12. Februar 2019 um 15.00 Uhr in den Räumen 1507.201, -002, -003 geschrieben.

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung Grundkurs Strafrecht I laut Studienplan für das rechtswissenschaftliche Studium im Pflichtfach für Studierende im ersten Fachsemester angeboten wird. Für höhersemestrige Studierende ist eine Teilnahme an der dazugehörigen Klausur nicht möglich (vgl. Anlage 1 zur ZwPrO n.F.). Ausgenommen hiervon sind Studierende, deren Zwischenprüfungsfrist aus wichtigem Grund verlängert wurde.

Aktuelles: Veranstaltungen

38. Tagung der deutschsprachigen Strafrechtslehrerinnen und Strafrechtslehrer

Informationen zur 38. Strafrechtslehrertagung 2019 vom 30. Mai - 02. Juni 2019 finden Sie hier.

Frau Prof. Dr. Beck bei der Winter School "Industry 4.0, Technology and the Law" in Pavia

Vom 05. - 09. Februar 2019 lehrt Frau Prof. Dr. Susanne Beck bei der Winter School der Universität Pavia/Italien zum Thema "Industry 4.0, Technology and the Law".

Weitere Informationen finden Sie hier.

Rückblick - Frau Prof. Dr. Beck beim Rotary Club zum Thema "Gesellschaftliche und rechtliche Herausforderungen durch lernende Systeme"

 

Am 30. Januar 2019 referierte Frau Prof. Dr. Susanne Beck beim Rotaract Club Hannover, der Nachwuchsorganisation von Rotary International, zum Thema "Gesellschaftliche und rechtliche Herausforderungen durch lernende Systeme" mit anschließender angeregter Fragerunde und Diskussion. Zustande gekommen ist der Kontakt über Herrn Dr. Patrick Otto, der selbst an der juristischen Fakultät der Leibniz Universität studiert hat.

Wenn Sie sich bereits im Studium für strafrechtliche Fragestellungen bezüglich Robotik und Künstlicher Intelligenz interessieren, empfehlen wir Ihnen folgende Veranstaltung:

Rückblick auf die Ringvorlesung des Grundlageninstituts: "Jenseits des Staates – Über das Zusammenwirken von staatlichem und nicht-staatlichem Recht"

Am Donnerstag, den 24.01.2019 fand um 18:00 Uhr eine Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung „Jenseits des Staates – Über das Zusammenwirken von staatlichem und nicht-staatlichem Recht“ des Instituts für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung statt. Frau Prof. Dr. Iris Eisenberger, M.Sc. (LSE) von der Universität für Bodenkultur Wien referierte zum Thema „Living Labs und Standardsetzung“.

Frau Eisenberger ging zunächst anhand einiger Beispiele wie der Paketzustellung mittels Drohnen, digitalen Gesundheitsanwendungen wie dem Burkina Faso Malaria Test, aber auch Blockchainanwendungen darauf ein, was in Experimentierräumen geschieht. Living Labs sind Reallabore, also Experimentierräume, die eine neuartige Kooperationsform zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft darstellen, in denen neue Technologien bzw. Innovationen getestet werden.

Weiterhin stellte Frau Eisenberger die möglichen Modelle zur rechtlichen Regulierung dieser Experimentierräume vor. Hierzu zählen Experimentierklauseln, Experimentiergesetze, aber auch experimentelle Gesetzgebung und Gesetzgebungsexperimente sowie smarte und adaptive Regulierung. Als eine wesentliche Herausforderung der rechtlichen Regulierung von Living Labs nannte Frau Eisenberger die Vermischung von regulatorischer Forschungs- und Infrastrukturprojekt- bzw. Technologiezulassungslogik. Relevant werden in diesem Zusammenhang auch Fragen, die die Standardsetzung betreffen, wie die Frage von wem diese Standards gesetzt werden (Staat, Gesellschaft, Industrie, Forschung), wie der Schutz von Rechtsgütern und der Rechtsschutz erfolgen und wie hinsichtlich der Zuweisung von Verantwortung und Partizipation vorgegangen werden soll.

Abschließend schlug die Referentin als Lösung für das Spannungsfeld, das aus der Vermischung unterschiedlicher Systemlogiken entstehe, eine parallele Erprobung technologischer und regulatorischer Instrumente durch ko-kreative adaptive Regulierungsmodelle vor. Hierdurch kann Partizipation hergestellt und die nötige Flexibilität für Innovationen gewährleistet werden. Auch sind schnellere Reaktionen bei Gefährdungen möglich.

Im Anschluss an den Vortrag bestand Gelegenheit zur Diskussion. In dieser wurde unter anderem auf den Bezug des Gesagten zu anderen Regelungen jenseits des Staates und die Schwierigkeiten des bestehenden Rechtssystems und des heutigen Rechtsbegriffs, auf technische Innovationen zu reagieren, eingegangen.

Aktuelles: Veröffentlichungen

Monographien und Lehrbücher

  • Gesamtes Strafrecht aktuell, Nomos Verlag, 1. Auflage, Baden-Baden 2018 (Mitautoren: Knierim, Thomas C. / Oehmichen, Anna / Geisler, Claudius)

Aufsätze und Anmerkungen

  • Herausforderung der einfachrechtlichen Regulierung der Genom-Editierung in der EU, in Müller, Susanne / Rosenau, Henning (Hrsg.): Stammzellen - iPS-Zellen - Genomeditierung, Baden -Baden 2018, S. 199 - 215 (mit Frederike Seitz). 
  • Zum Einsatz von Robotern im Palliativ- und Hospizbereich, MedR 2018, S. 772 - 778.
  • Historische Wurzel des Kollektivstrafrechts, in: Kretschmer, Bernhard / Zabel, Benno (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Wirtschaftsstrafrechts, Baden-Baden 2018, S. 235 - 252.
  • Minderheit wider Willen? Die Grenzen des Minderheitenschutzes in einer republikanischen Demokratie, in: Stekeler-Weithofer, Pirmin / Zabel, Benno (Hrsg.): Philosophie der Republik, Tübingen 2018, S. 325 - 343.
  • Neue Konstruktionsmöglichkeiten der actio libera in causa, ZIS 2018, S. 204 - 211 (online).
  • "Leben" - Das Rechtsgut im Hintergrund? - Ein Beitrag zur Auslegung von § 224 Abs. 1 Nr. 5 StGB, in: Rotsch, Thomas (Hrsg.): Zehn Jahre ZIS - Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik, Baden-Baden, 2018, S. 681 - 699.
  • Human Dignity, Human Rights and Criminal Law - The German Perspective, in: Hilgendorf, Eric / Kremnitzer, Mordechai (Edit.): Human Dignity and Criminal Law, Berlin 2018, S. 171 -190.