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Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit einem Spitzenabsolventen #3

Tipps für die Examensvorbereitung: Interview mit einem Spitzenabsolventen #3

© Finn Winkler | Juristische Fakultät Hannover

Niels Kurth war mit einem Notendurchschnitt von 12,96 Punkten im ersten Examen der beste Absolvent des Absolventenjahrgangs 2019 unserer Fakultät.

Wir haben versucht, sein Erfolgsrezept für ein herausragendes Examen herauszufinden, und ihn dafür interviewt.

Was war im ersten Semester Ihr Lieblingsfach?

Staatsorga. Das fand mittwochs um 7.30 Uhr statt – und Herr Epping hat trotzdem alle wach gehalten.

Welchen Schwerpunkt haben Sie gewählt? Haben Sie ihn vor oder nach dem staatlichen Teil absolviert?

Schwerpunkt 5, Internationales und Europäisches Recht. Den Schwerpunkt habe ich nach dem staatlichen Teil absolviert, um den Freischuss zum Abschichten nutzen zu können.

Wie sah Ihre Examensvorbereitung aus und wie lange hat sie gedauert?

Ich habe ein Jahr lang ein kommerzielles Repetitorium besucht, und mich dann jeweils drei Monate auf die beiden Klausurenblöcke vorbereitet. Gelernt habe ich vor allem mit Lehrbüchern und Urteilen, die ich mir auf eigenen Karteikarten zusammengefasst habe. Dazu kam die wöchentliche Lerngruppe, ohne die es am Ende auch keinen Spaß mehr gemacht hätte.

Wie viele Probeklausuren haben Sie ungefähr geschrieben?

Viele, ich habe sie nie gezählt - aber vermutlich etwa 25 pro Rechtsgebiet.

Gab es etwas, das Sie als Ausgleich zum intensiven Lernen in der Vorbereitungsphase auf das Examen gemacht haben? 

Regelmäßiger Sport hat mir geholfen, das lange Sitzen auszugleichen. Aber am Ende wollte ich nur noch nach Hause und mich ausruhen.

Welchen Rat oder welche Empfehlungen möchten Sie Studierenden für die Examensvorbereitung auf den Weg geben?

Ich empfehle viele Klausuren, viel Kaffee, eine Lerngruppe und einen strukturierten Lerntag, Handy wegschließen und wenn es mal nicht läuft, auch einen Tag Pause machen.

Wie geht es nun bei Ihnen weiter? Was sind Ihre Pläne?

Ich bleibe an der Universität und arbeite an meiner Promotion.

 

Kurz gefragt, kurz geantwortet

Contine oder Hauptmensa? 

Definitiv die Contine. In der Hauptmensa gibt es immer Schokopudding zum Nachtisch, damit geht die Examensvorbereitung nicht gut aus.

NJW oder JA?

Das ist schwierig, aber eher die JA.

Bib oder zuhause?

Definitiv die Bib, nach dem Zuhauselernen war es immer so sauber und aufgeräumt.

Cocktails oder Bier?

Wein.

Schönfelder oder Beck-Ausgaben?

Der Schönfelder (aber wie wäre es mit digitalen Gesetzen?).

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Kurth für das Interview!

Autor: SH